Das Leitbild und die Perspektiven für unsere Gemeinde
Als Christinnen und Christen der evangelischen Kirchengemeinde Neukirchen nehmen wir das Wort Gottes ernst und leben in der Hoffnung auf sein Reich. Wir wollen die Zusagen Gottes für uns und unsere Mitwelt verständlich machen, um so für alle Menschen einladend zu sein. Dazu setzen wir unsere unterschiedlichen Kräfte und Begabungen für die Gesamtgemeinde ein, um so Vielfalt in der Einheit zu leben. Unsre biblische Grundlage dazu steht in Apg. 2, 42: „Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im Abendmahl und im Gebet."
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Wir haben als Presbyterium am 15. und 16. November 2002 in einer Gemeindekonferenz bestimmte Schritte durchgearbeitet und haben 5 Nahziele für die Gesamtgemeinde vereinbart. Sie sollen in den nächsten zwei Jahren und darüber hinaus unsre Gemeinde verändern. Von persönlichen Zukunftsbildern bzw. biblischen Verheißungen sind wir ausgegangen und haben uns auf wenige wichtige verheißungsvolle Absichten Gottes für seine Gemeinde geeinigt. Diese haben wir in Kleingruppen in kreativen Hoffnungsbildern umgesetzt. Daraus haben wir verbindliche Leitsätze beschlossen, die auf der Vorderseite dieses Faltblattes abgedruckt sind. Wir haben unsere Hoffnungsbilder in Gruppen reflektiert und daraus 5 Nahziele erarbeitet, die bis zum Jahr 2004 erreicht werden sollen. Eine Lenkungsgruppe wird uns begleiten und das Verfahren und die Veränderungen öffentlich darstellen. Damit wollen wir die Gemeindearbeit ausrichten, neue Mitarbeiter/Innen gewinnen und auch der sich stark ändernden Finanzlage gemeinsam begegnen. In der Gemeindeversammlung am 20.2.2003 (19:30 Uhr Arche) werden wir erste Konkretisierungen bekannt geben und weitere Vorschläge erörtern.
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l. Das Liturgie Seminar
Die Gottesdienste sollen attraktiver und authentischer werden, und dazu möchten wir Interessierte an zwei Samstag Vormittagen schulen. Alle, die biblische oder gottesdienstliche Texte vorlesen wollen, vor größeren Gruppen oder an einem Krankenbett beten wollen, oder die auf Freizeiten etc. Andachten halten wol len, sind eingeladen. Verantwortlich ist Pfr. M. Mielke, der die Seminare gemeinsam mit Pfr. Herrmann durchführt.
2: Die Transparenz der Leitung
Die Leitung und Steuerung einer so großen und vielfältigen Gemeinde, die sich auf Stadtteile verteilt und in vielen Diensten darstellt, verlangt Transparenz und Zustimmung. Das Presbyterium wird in Gemeindeversammlungen, im Gemeindebrief, in Kirchencafes, Kirchenparlamenten und ähnlichen Treffs über sich informieren. Die Koordination liegt beim Öffentlichkeitsausschuss, verantwortlich ist Frau Hartwig-Kuck.
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3. Die Predigtnachgespräche
Was ist hängen geblieben? Gab es einen roten Faden? Gab es etwas Neues, Überraschendes? Ist der biblische Text ausgelegt worden? Blieb der Prediger beim Text? - Diese und andere Fragen sollen monatlich in einem Predigtnachgespräch reflektiert werden. Ein Team von Presbyter/innen moderiert diese Gesprä che, die Gesamtverantwortung liegt bei Pfr. Keiner 4. Der Presbyter-"Banktausch"
Die Presbyter/innen sind von der Gesamtgemeinde gewählt und den Bezirken zugeordnet. Um den Zusammenhalt der Gesamtgemeinde zu fördern, werden ab jetzt Presbyter/innen auch in anderen Predigtstätten die Gottesdienste mitleiten. Verantwortlich für die Absprachen sind Herr Müntinga und Frau Bouws.
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5. Der Pfarrer-Kanzeltausch
Die Pfarrer werden ab jetzt zweimal im Jahr einen Kanzeltausch bzw. Predigten auf anderen Kanzeln durchführen. Im März 2003 ist dies bereits vereinbart, im Herbst soll auch der gemeinsame Jugendgottesdienst beibehalten werden. Für die Koordinierung zuständig ist Pfr. Herrmann
Ergänzende Gedanken aus den Bezirken:
Theologische Grundlegung (aus der Dorfkirche) Petrusbrief 4, 8-11: Vor allen Dingen habt untereinander beständige Liebe; denn »die Liebe deckt auch der Sünden Menge«. Seid gastfrei untereinander ohne Murren. Und dient einander, ein jeder mit der Gabe, die er empfangen hat, als die guten Haushalter der mancherlei Gnade Gottes: Wenn jemand predigt, dass er's rede als Gottes Wort; wenn jemand dient, dass er's tue aus der Kraft, die Gott gewährt, damit in allen Dingen Gott gepriesen werde durch Jesus Christus. Sein ist die Ehre und Gewalt von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
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2. Timotheusbrief 2, 1-4: So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit. Dies ist gut und wohlgefällig vor Gott, unserm Heiland, welcher will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
Elemente für ein Leitbild (aus der Friedenskirche) Unser Selbstverständnis: Wir orientieren uns an der Bibel, leben in ökumenischer Gemeinschaft und übernehmen Verantwortung in der Welt. Unser Auftrag: Wir verkündigen das Evangelium Jesu Christi, helfen denen, die Hilfe brauchen und leben von der Vielfalt der Gaben und Begabungen in unserer Gemeinde.
Leitsätze (aus der Johanniskirche) Wir bilden die Gemeinschaft engagierter Christinnen und Christen der Johanniskirche in Rayen. Wir bauen Gemeinde in der konkreten Hoffnung auf das Reich Gottes. Im gemeinsamen Lernen erfahren wir Spiritualität und Trost. Im gemeinsamen Handeln sind wir parteiisch gegen heillose Zustände und deren Opfer. Im gemeinsamen Feiern entdecken wir die Güte Gottes, die uns zur Verbindlichkeit in der Nachfolge befähigt. In allem sind wir offen für Besucher und neue Engagierte.
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Evangelische Kirchengemeinde Neukirchen
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