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"Tanz auf dem Seil"

Persönliche Eindrücke von der

letzten Gemeindeversammlung

 

Als das Titelbild für unseren neuen Gemeindebrief ausgesucht wurde, hatte die Gemeindeversammlung noch nicht stattgefunden.

Und dann brachte die Gemeinde-versammlung es auf den Punkt:

Neben der ausführlichen Vorstellung der Arbeit unserer Ausschüsse war die Zukunftsfrage unserer Gemeinde ein gewichtiger Tagesordnungspunkt.

 

Wie soll z.B. eine gemeinsame Liturgie aussehen? Daran wird gearbeitet und es war gut zu hören, dass, sobald konkrete Vorschläge vor-liegen, sie der Gemeinde vorgelegt werden sollen.

 

Das Projekt "Offene Kirche" soll erneut angegangen werden, und wir brauchen dringende Helfer für diesen so sinnvollen Dienst

 

Wie soll es in der Frage der Gebäude weitergehen? Hier wurden die vorliegenden Fakten wie der Aufwand für die notwendigen Sanierungs- und Erhaltungsmaßnahmen der vor-handenen Gebäude ausführlich vor-gestellt. Dabei ergaben sich Summen, die unsere Gemeinde in der Höhe nicht schultern kann. Auf der anderen Seite wurden Visionen eröffnet, wie man sich die Zukunft in Bezug auf vorhandene und eventuell neue Gebäude vorstellen könnte.

Auch ein bisschen Realität wurde dabei sichtbar, denn die Kirchen-gemeinde hat unmittelbar neben der Dorfkirche erst einmal für zwei Jahre Räume für gemeindliche Arbeit angemietet. Sie will testen, was hier möglich sein wird, um dann neu zu entscheiden.

Herrschte bis dahin eine ruhige Atmosphäre vor, so entzündete sich hier kurzzeitig eine kontroverse Dis-kussion.

Insgesamt aber verlief die Ver-sammlung erfreulich ruhig und mit dem Blick auf die Zukunft gerichtet.

 

Hier ist das Bild des Seiltänzers auf unserer Titelseite angesiedelt, denn wie ein Seiltänzer hohe Konzentration und ganzen Einsatz der Person erbringen muss, so wird sich auch unser Presbyterium für die Zukunft unserer Gemeinde einsetzen, immer bemüht, die Balance zu bewahren. Es ist schon sehr symbolträchtig, dass der Seiltänzer und seine Balancierstange zusammen ein Kreuz bilden, dass ihn sicher trägt und damit über alle Fährnisse hinweg zum neue Ziel bringt.

Dazu ergänzt Bernold Reimers: „Auf diesem schmalen Grat, dürfen wir uns alle von Jesus getragen fühlen und tragen lassen.“

 

Volker Glücks

 

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