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Archiv

Dezember 2020 -

Das Gemeindehaus ist eröffnet

„Willkommen in der guten Stube“

Wir möchten alle begrüßen, die unser Gemeindehaus besuchen. Bevor die Gemeinde das neue Zuhause beziehen konnte, war viel Arbeit zu leisten. Viele Gemeindemitglieder, das Presbyterium, Bau- und Finanzausschuss und zwei Arbeitsgruppen haben sich ehrenamtlich - zum Teil über Jahre - dafür eingesetzt, dass wir jetzt sagen können:

Die Gemeinde hat ein schönes, neues Zuhause.

Allein die Baugruppe tagte 30 Mal mit den Architekten. Nicht nur Pläne waren zu wälzen. Auf Steine, Fliesen oder Lampen musste man sich verständigen. Kurz; jedes Detail war zu erörtern. Die Mitglieder der Kunstgruppe schlugen vor, dass sich im neuen Haus aus jedem aufgegebenen Gebäude ein Erinnerungsstück wiederfinden sollte. Diese mussten aufwendig restauriert werden. Ein roter Faden aus Schieferplatten sollte an die lange vom Bergbau geprägte Arbeit rund um die Friedenskirche erinnern. Die Kunstgruppe besuchte daher Künstler in ihren Ateliers. Schließlich wurden drei Künstler gebeten, aus den Schieferplatten des Lebensbaums des ehemaligen Gotteshauses Kunstwerke zu schaffen. Außerdem kümmerten sich die Kunstgruppe darum Sponsoren zu gewinnen. Sechs Sponsoren ermöglichten mit einer kräftigen Anschubfinanzierung die Umsetzung der Pläne. Wir bedanken uns ganz herzlich bei:

• Sparkasse am Niederrhein und Kunststiftung der Sparkasse am Niederrhein
• Heinz Trox Stiftung
• Wellings Hotels Zur Linde und Parkhotel Niederrhein
• ENNI
• Laboratorium Dr. Berns
• Victor Immobilien

Dem Heimat- und Verkehrsverein danken wir für die finanzielle Realisierung des Projekts „Sanierung von zwei Fenstern aus dem Pfarrhaus Bruchstraße“. Wir sind froh, dass Rüdiger Eichholz als Kulturbeauftragter der Stadt Neukirchen-Vluyn Mittel aus dem Projekt „Landkultur“ zur Verfügung stellte. Weitere Kooperationen zwischen der Kirchengemeinde und Landkultur sind verabredet. Der eine oder andere hat anlässlich seines Geburtstags auf Geschenke verzichtet und Geld für unsere gute Stube erbeten. Anlässlich der Beerdigung eines Gemeindemitglieds wurde ein hoher Betrag überwiesen. Last not least möchten wir uns bei allen bedanken, die dem Spendenaufruf gefolgt sind und einen Betrag für die Kunst im neuen Gemeindehaus überwiesen haben. Wir konnten von den eingegangenen Summen das Meiste bezahlen. Einen Restbetrag hat die Finanzkirchmeisterin aus dem Haushalt vorgestreckt. Wir sind zuversichtlich, dass auch in Zukunft der eine oder andere bei einem besonderen Anlass an das neue Gemeindehaus denkt. Es wäre schön, wenn wir sagen könnten: Die Gestaltung der Innenräume wurde nur aus Spenden finanziert.

Wir wissen, diese hohe Summe haben wir erhalten, weil Menschen uns vertraut haben. Sie hatten noch nichts gesehen, haben aber geglaubt, dass etwas Schönes entsteht. Bei der Eröffnung wurde uns zurück gespiegelt, das Vertrauen habe sich gelohnt, denn die Atmosphäre im Haus ist sehr ansprechend. Wir wissen das im Vorfeld erbrachte Vertrauen zu schätzen. Danke.

Das Presbyterium bedankt sich bei allen, die die Arbeit mit großen oder vermeintlich kleinen Summen unterstützt haben.

Unser besonderer Dank gilt nicht zuletzt denen, die ihre Zeit geschenkt haben.

Wir freuen uns darauf, als Gemeinde gemeinsam die Zukunft des Gemeindelebens in diesem schönen Haus zu gestalten.




1. Juni 2020 -
Herzlicher Empfang von Pfarrer Stefan Vogt

Nach dem Wechsel von Pfarrer Dr. Frank Hartmann nach Lintfort, konnten wir die vakante Stelle nahtlos aus der Region neu besetzen. Unser neuer Gemeindepfarrer ist Stefan Vogt, vielen seit langem als Vluyner Pfarrer bekannt. Er ist seit dem 1. Juni 2020 mit je einer halben Stelle in beiden Gemeinden tätig.

Als Gemeinde wollten wir es uns in dieser besonderen Zeit nicht nehmen lassen, unseren neuen Pfarrer in einem Gottesdienst zu begrüßen. Corona bedingt waren die Einzelstühle in der Kirche zwar schnell besetzt, aber der Einführungsgottesdienst wurde per Lautsprecher nach draußen übertragen. Auf den bereitgestellten Stühlen nahmen bei schönem Wetter viele Gemeindemitglieder Platz. Auch die Bläser des CVJM-Posaunenchors hatten sich mit ihren Instrumenten vor der Kirchentür aufgestellt. Sie übernahmen die musikalische Begleitung. Pfarrer Frank Rusch gestaltete den Begrüßungsgottesdienst für den Kollegen. Aufgrund der Gefahr der Übertragung des Virus durch Aerosole, müssen wir jetzt auf das Singen verzichten. Die Lieder wurden deshalb mal leise gemurmelt, mal leise gesummt. Nach der Einführung von Pfarrer Stefan Vogt in den Dienst der Gemeinde Neukirchen durch Matthias Immer, stellvertretender Superintendent des Kirchenkreises, predigte Pfarrer Vogt über das geschwisterliche Zusammenleben der Menschen in der Urgemeinde.

Den Platz unter der Kanzel schmückte derweil ein dicker Rosenstrauß. Man konnte vor dem Verlassen der Kirche zugreifen und mit einer Rose in der Hand den neuen Pfarrer auf dem Kirchvorplatz begrüßen. Viele herzliche Worte des Willkommens wurden gewechselt. An einen Sektempfang, wie es sonst üblich ist, war in diesen Zeiten nicht zu denken. Jeder konnte sich eine Orangina nehmen, mit der sich auch trefflich zuprosten ließ. Corona zum Trotz nahmen wir Neukirchener Pfarrer Vogt in einem fröhlichen Rahmen in unserer Mitte auf. Alle freuten sich, dass das Gemeindeleben - wenn auch anders - weitergeht.




1. Juni 2020 -
Verabschiedung von
Pfarrer Dr. Frank Hartmann

Unsere Kirchengemeinde steht vor großen Veränderungen.

Pfarrer Dr. Frank Hartmann hat zum 1. Juni 2020 innerhalb der Region 6 des Kirchenkreises Moers nach Lintfort gewechselt, weil die Kirchengemeinde Neukirchen nur noch anderthalb Pfarrstelle besetzen kann.

Pfingstsonntag war sein letzter Arbeitstag bei uns. Gleichzeitig war das der erste Sonntag, an dem wir nach vielen Wochen des Verzichts, einen Gottesdienst in der Dorfkirche feiern konnten. Corona bedingt hatte der Innenraum sein Gesicht stark verändert. Viele Hygienemaßnahmen mussten beachtet werden. Dank der neuen Einzelbestuhlung und der drei Türen zum Querlüften, können aktuell 63 Gemeindemitglieder gemeinsam hier Gottesdienst feiern.

Trotz der besonderen Situation waren die Plätze in der Kirche besetzt, nicht alle, die sich anmelden wollten, konnten kommen. Die Gemeinde hat es sich nicht nehmen lassen, sich von ihrem beliebten Pfarrer zu verabschieden. Corona zum Trotz wollte man dabei sein, wenn Pfarrer Hartmann zum letzten Mal als Gemeindepfarrer von der Kanzel der jahrhundertealten Kirche predigt.

Nachdem Pfarrer Rusch als Vorsitzender des Presbyteriums bewegende Worte des Dankes gesprochen hatte, erhob sich die Gemeinde spontan und dankte dem guten Seelsorger mit "Standing - Ovations" und langanhaltendem Beifall. Diese aufrichtige Geste des Dankes war den Gottesdienstbesuchern ein Bedürfnis. Sie kam aus den Herzen.

Da es in der Ev. Kirchengemeinde Neukirchen gute Tradition ist, die Gemeindepfarrer mit einer Feier im Gemeindehaus zu verabschieden, wird das im nächsten Jahr nachgeholt.

Ulla Ehrmann




7. Juni 2015 -
Einführung von Pfarrer Frank Rusch

Seit 1 Woche ist er nun unser neuer Pfarrer im Südbezirk. Er wechselte nach fast 10-jähriger Tätigkeit in unserer Nachbargemeinde Vluyn zu uns nach Neukirchen. In einem Gottesdienst, der das Fassungsvermögen der Friedenskirche fast überschritt wurde er vom Superintendenten des Kirchenkreises Moers Ferdinand Isigkeit in seine neue Wirkungsstätte eingeführt.

In seiner Predigt betonte er die Würde des Menschen unabhängig von Geld und Macht und zeigte mit Hilfe der Lazarus-Geschichte auf, dass Reichtum auch die Verpflichtung zur Hilfe am Nächsten mit sich bringt.

Bei der anschließenden Feier im Gemeindezentrum gab es viele Grußworte von den Honoratioren aus Stadt, Politik und den umliegenden Gemeinden. Alle Grußworte mündeten letztendlich in den einzigen ein: Gott schenke ihm für seine Arbeit und das Wirken in der Gemeinde seinen reichlichen Segen.




31. Mai 2015 -
Entpflichtung von Pfarrer Wolfgang Herrmann

Nach 21 Jahren im Dienst wird er nun "entsorgt"! So seine eigenen Worte.

Er, Wolfgang Herrmann, war unser Seelsorger des Nordbezirkes.

In dem sehr gut besuchten Gottesdienst in der Dorfkirche wurde Wolfgang Herrmann nach seiner Predigt über den Umgang mit dem Segen Gottes von Superintendent des Kirchenkreises Moers Ferdinand Isigkeit und dem Presbyterium von seinem Dienst entpflichtet. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst durch den Posaunenchor des CVJM-Neukirchen unter der Leitung von Christian Woller, der Band Imagine und Manfred Rauhut an der Orgel.

Im Gemeindezentrum gab es nach dem Gottesdienst die Gelegenheit zu Grußworten. Von den Laudatoren sollen hier nur einige namentlich erwähnt werden: Siegfried Ehrmann, Kurt Best, Martin Simon, Fabian Neuhaus, Ute Wicklein-Höschen, Raphael Vach, Jürgen Gottke, Heinz Cyrus, Edmund Müntinga, die Kinder der Tagesstätte mit ihren Erzieherinnen, die "STABs" und wieder Imagine.

Wir möchten ihm und auch seiner Familie für den Dienst in unserer Gemeinde ganz herzlich Danken und wünschen ihm für sein weiteres Leben auf dem "Bindestrich" alles erdenklich Gute und besonders Gottes reichlichen Segen.

Die Pfarrstelle, die er jetzt freimacht, wird von Pfarrer Dr. Frank Hartmann - bisheriger Seelsorger des Südbezirks - übernommen.







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